Happy Valentine – Liebe, Lob und Leckerli

Am 14. Februar ist Valentinstag. Der Tag der Liebenden. Ein perfektes Datum, um Deinem Pferd eine extra Portion Gutes zu tun und um Dich darüber zu informieren, wie Du es mithilfe von Leckerlies loben kannst. Wir erklären Dir in diesem Beitrag, wie und wann Du Dein Pferd am besten lobst und verraten Dir alles Wissenswerte rund um die kleinen Leckerbissen, die Dein Pferd zum Fressen gern hat.

Ja zum Lob mit Leckerlies

Eines vorweg – ob Du Dein Pferd mit Leckerlis lobst oder ob Du es lieber nur mit Stimme mit Streicheln, Klopfen oder Kraulen lobst, ist nicht Thema dieses Beitrags. Zur Frage, wie man Pferde am besten lobt, gibt es viele verschiedene Ansätze, die das Verhalten des Pferdes analysieren und die besten Methoden zum perfekten Lob für Dein Pferd beschreiben.

Wir sind der Meinung: Ein Leckerli zur rechten Zeit ist genau richtig, um Dein Pferd zu loben und ihm zu zeigen: Das hast Du gut gemacht!

Damit Pferde Leckerlies auch wirklich als Lob erkennen, musst Du einige Dinge bedenken!

Mit diesen fünf Regeln lobst Du Dein Pferd richtig

  • Lobe immer sofort, wenn Dein Pferd etwas richtig gemacht hat.
  • Gib immer nur ein Leckerli pro Lob.
  • Gib Leckerlies nicht ohne Grund.
  • Kombiniere das Lob durch Leckerlies auch mit einem Lob durch Deine Stimme.
  • Bringe Deinem Pferd auch andere Methoden des Lobes bei!

Damit Dein Pferd die Verknüpfung zwischen seinem Verhalten und der Belohnung sicher herstellen kann, muss das Lob innerhalb weniger Sekunden erfolgen. Und: Es muss regelmäßig kommen.

Beispiel: Soll Dein Pferd beispielsweise lernen, beim Aufsteigen still zu stehen und so lange zu warten, bis Du das Kommando zum Losreiten gibst, Dann steigst Du auf, reichst das Leckerli und lobst gleichzeitig mit Stimme. Erst dann reitest Du los. Ganz wichtig. Das Leckerli gibt es nur, wenn das Pferd steht. Also: hier ist Geduld gefragt. Von Dir und dem vierbeinigen Hampelmann unter dem Sattel, der lernen muss: „Erst wenn ich ruhig stehen bleibe und entspannt warte bis mein Reiter im Sattel platz genommen hat, gibt es ein Leckerli“. Das wird täglich geübt. Und Du wirst sehen, schon bald kann ein Knallfrosch neben euch explodieren, Dein Pferd wird stehen wie eine Salzsäule, bis das Leckerli gereicht wird. Achtung: Vergiss nie, das Leckerli zum Aufsteigen in der Tasche zu haben und: Reiche es mal auf der rechten mal auf der linken Seite – dann ist das gleichzeitig eine prima gymnastische Übung.

Warum es immer nur ein Leckerli pro Lob geben soll? So ist das Signal zur Belohnung prägnant und: Dein Pferd wird nicht zu dick – bei all den Dingen, die es im Laufe des Tages alles richtig macht…

Du kennst das, gerade hat Dein Pferd so süß geguckt, und schwupps gibst Du ihm ein Leckerli. Oder: Sobald Du an seiner Box vorbeikommst, greift Deine Hand automatisch in die Tasche mit den Leckerlies. Doch, Halt: Wenn Du Leckerlies nach dem Gießkannenprinzip verteilst ohne ein gewünschtes Verhalten des Pferdes abzufragen, verliert das Leckerli seine gezielte Wirksamkeit und damit auch seinen erzieherischen Effekt. Das Pferd beginnt zu betteln und bekommt häufig völlig aus dem Kontext gerissen ein Lob.

Die Stimme ist das Lob, das Du immer und zu jeder Zeit aussprechen kannst. Deshalb sollte sie immer als zusätzliches Lob mit eingesetzt werden, wenn Du Deinem Pferd signalisieren willst, das es etwas richtig gemacht hat.

Dein Pferd muss lernen, es gibt verschiedene Arten von Lob. Der Grund dafür ist ganz leicht:

Nicht nur Leckerlies sondern auch andere lobende Gesten weiß Dein Pferd zu schätzen
Nicht nur Leckerlies sondern auch andere lobende Gesten weiß Dein Pferd zu schätzen

Stell Dir vor, Du reitest auf dem Turnier eine Dressurprüfung und das Rückwärtsrichten hat super geklappt. Nun willst Du anreiten, aber Dein Pferd biegt den Hals und erwartet ein Leckerli… Hier ist es besser, dass Du ein „gut“ sagst oder mit einem für die Richter fast unbemerktes Kraulen am Widerrist reagierst. Vielleicht hast Du es bei den Vielseitigkeitsreitern auch schon mal gesehen, wenn sie im Cross eine schwierige Hindernisfolge gemeistert haben, klopfen sie ihr Pferd im rasanten Galopp überschwänglich und motivieren es so zum Weiterkämpfen…

Jetzt weißt Du, wie und wann Du richtig und für Dein Pferd verständlich lobst. Nun ist es an der Zeit, über die Leckerlies zu sprechen:

Liebe geht durch den Magen – und schmeckt auch unseren Pferden gut. Besonders in Form von appetitlichen Leckerlies. Ob gekauft, selbst gebacken, oder gepflückt und getrocknet – Pferde haben die kleinen Leckerbissen zum Fressen gern. Damit sie nicht nur schmecken sondern auch gesund sind, solltest Du darauf achten, dass möglichst viel Natur in den schmackhaften Leckerlies steckt! Nur dann sind sie auch gesund und können von Dir mit gutem Gewissen verfüttert werden. Wir bieten genau aus diesem Grund nur natürliche Leckerbissen als Leckerlies für Dein Pferd an.

Leckerlies – welche Arten gibt es?

Um Leckerlies zu charakterisieren gibt es viele verschiedene Ansätze: Wir werfen einen Blick ins Leckerli, um die verschiedenen Arten von Pferdeleckerlies kennenzulernen.

Drei Typen von Leckerlies

  • Klassische Leckerlies
  • Free From-Leckerlies
  • Super Food-Leckerlies
Die klassischen Leckerlies von Kieffer gibt es in den fünf leckeren Geschmacksrichtungen Apfel, Banane, Erdbeer, Himbeer und Karotte

Klassische Leckerlies enthalten ganz normale Inhaltsstoffe. Sie bestehen also unter anderem aus Anteilen von gängigem Getreide, Luzerne, Melasse, Kleie, Obsttrestern – und eignen sich für alle gesunden und normalen Pferde.

Frei von-Leckerlies folgen einem Trend, der auch bei uns Menschen absolut angesagt ist:

Hier kommen ausschließlich cleane Inhaltsstoffe ins Rezept und es gilt: „Weniger ist mehr: Diese Leckerlies sind frei von Zusatzstoffen, frei von Konservierungsstoffen; sie sind getreidefrei, häufig melassefrei. Die Leckerlies können normalen Pferden ebenso gereicht werden, wie Allergikern oder Pferden, die bestimmte Diäten einhalten müssen.

Super Food-Leckerlies sind Leckerbissen, die mit mindestens einem funktionalen Extra angereichert sind und den Speiseplan des Pferdes gezielt bereichern. Von Vitaminen, über bestimmte Mineralien bis hin zu arzneiwirksamen Kräutern oder gar Bachblüten – diese Leckerlies schmecken nicht nur, sie sind funktional. Wähle sorgsam aus, welche Zusätze Dein Pferd wirklich benötigt und welchen Mangel Du mit den Leckerlies möglicherweise ausgleichen möchtest.

Achtung: Bei den Super Food-Leckerlies sollte die Fütterungsempfehlung auf keinen Fall überschritten werden!

Übrigens: Unsere Kieffer Leckerlies gibt es in fünf leckeren Geschmacksrichtungen:

DIY – Leckerlies zum Valentinstag selber machen

Es gibt wirklich viele Arten von gut schmeckenden Leckerlies zu kaufen. Und würde Dein Pferd das Passwort Deines Laptops kennen, würde es sicher eine riesige Bestellung aufgeben. Aber: Es macht hin und wieder einfach auch richtig viel Spaß, Leckerlies selber zu backen. Gerade jetzt zum Valentinstag! Da müssen doch wirklich mal Leckerlies in Herzform gebacken werden, oder? Was Du dazu brauchst – außer dem Herzförmchen zum Ausstechen?

Nur beste Zutaten – was ins DIY-Leckerli gehört

Um auch mal spontan ein Backblech mit Pferdekeksen bestücken zu können, solltest Du unter anderem Folgendes vorrätig haben: Apfelmus, Backpulver, Früchtemüsli, Früchtetee, Haferflocken, Hirse, Honig, Leinsamen, Möhrensaft, Pfefferminztee, Sechskornmischung, Semmelbrösel Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl, Traubenzucker, Vollkornweizenmehl.

Für das Nachbacken aller Rezepte gilt, dass Du Dich sorgfältig an die Zutaten und ihre genauen Mengenangaben halten musst. Denn die genannten Mengen beziehen sich auf die für Pferde gut verträglichen Tagesrationen. Und auch wenn jemand meint, einen neuen Tim Melzer in sich entdecken zu müssen, Experimente sind beim Backen für Pferde tabu. Pflücke also nichts Unbekanntes nur um die Leckerlies aufzupimpen. Vieles ist für den Pferdemagen schon in kleinsten Mengen hoch giftig.

Kleine Leckereien

Knusper, knusper knäuschen – knusprige Leckerlis munden ja wohl jedem Pferd. Ob als Kugeln, Taler, Rollen oder sogar ausgestochen geformt, hier kann jeder seine Backleidenschaft ausleben, ohne ein Meister sein zu müssen. Bei der Größe solltest Du Dich an handelsüblichen Leckerlis orientieren. Zu große Leckereien können – vom Pferd ungenügend gekaut sondern gierig verschlungen – zu Schlundverstopfungen führen.

Lecker aufgebaut

Grundgerüst für das Backwerk fürs Pferd ist immer ein „Massebringer“. Das kann eine Getreidebasis sein wie Haferflocken, Müslis, Vollkornmehl oder andere möglichst grobkörnige Mehle. Hinzu kommt als Bindemittel ein meist ziemlich süßer „Klebstoff“. Apfelmus, Zuckerrübensirup, Honig oder Karottensaft werden hier häufig eingesetzt. Die Toppings bringen Aroma, Vielfalt und im Idealfall auch einen Hauch Gesundheit ins Leckerli und da gibt es offenbar nichts, was nicht geht.

Gesundes Naschen

Nicht nur als Naschwerk sind selbstgemachte Leckerlis geeignet. Als wohl zusammengesetzte Mini-Snacks vereinen sie guten Geschmack mit einer tüchtigen Portion Gesundheit. Hier gibt es wirklich für jeden Fall das passende Leckerli: Angefangen von Kalzium-Plätzchen für süße Fohlen über Bierhefe-Bällchen für fleißige Zuchtstuten und Energie-Riegel für ehrgeizige Sportpferde bis hin zu Anti-Arthrose-Kugeln für fitte Senior-Pferde. Nicht nur alters- auch funktionsbedingt kann man die Leckereien zusammensetzen: Anti-Kolik-Kugeln schützen vor Bauchweh, Hefe-Hütchen bringen das Haarkleid zu Glänzen und Baldrian-Lavendel-Nussecken lassen nicht nur das Herz von Gildo Horn höher schlagen sondern gestresste Pferde richtig cool werden.

Haltbarkeit – so lagerst Du die Leckerlies richtig

Der Punkt Haltbarkeit hängt wesentlich von den verwendeten Zutaten ab. Ein Haferkeks mit Honig und Körnern ist – gut durchgetrocknet und luftig gelagert – durchaus lange haltbar. Leckerlies mit Banane und Apfelmus dagegen sind nur wenige Tage haltbar.

Damit die selbstgemachten Pferdeleckerlies so lange wie möglich haltbar sind, ist die Trockung sehr wichtig. Leckereien, die zu viel Restfeuchte beinhalten, verderben schnell. Deshalb müssen sie schonend aber lange trocknen und so aufbewahrt werden, dass sie aus der Raumluft keine Feuchtigkeit ziehen. Am besten packst Du Sie in eine Blechdose.

Generell gilt: Selbstgemachte Leckerlis sind NIE so lange haltbar wie gekaufte und sollten alsbald gereicht werden.

Nun weißt Du nicht nur, wie man Pferde richtig lobt und kennst viele Geheimnisse rund ums Thema Pferdeleckerli, jetzt bist Du bestimmt auch hoch motiviert, Deinem Pferd etwas ganz Leckeres zu backen.

Deshalb verraten wir Dir hier das ultimative Rezept für Valentins-Herzen Für Dein Pferd

200 g Weizenvollkornmehl, 150 g Vollkorn-Haferflocken, ca. 100 ml Rote Beete-Saft, 100 g Zuckerrübensirup.

  • Heize den Backofen auf 180°C vor und mische dann alle Zutaten miteinander. Knete diese gut durch und rolle den Teig anschließend aus.
  • Steche die Herzen aus.
  • Breite die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus.
  • Backe die Kekse nun für zehn Minuten. Die Farbe sollte ein rötliches Braun annehmen. Nach zwei Tagen kannst Du Deinem Pferd die Herzen als Leckerlies geben.

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