Grasen mit Maulkorb – Warum der EasyGrazer® die pferdefreundliche Fressbremse für Dein Pferd ist

Willst Du wissen, wie eine Fressbremse für Pferde funktioniert und wann Du sie unbedingt einsetzen solltest? Wir erklären Dir in diesem Blogbeitrag die wichtigsten Fakten rund um den Maulkorb für Pferde und sprechen außerdem mit der Designerin des EasyGrazer®.

Grasen in Maßen – wann Dein Pferd den EasyGrazer® unbedingt benötigt

Viele Pferde sind gerade jetzt im Sommer kugelrund. Sie haben sich einen richtigen Grasbauch angefressen. Sind Pferde zu dick, so hat das massive Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Und insbesondere mit Gras macht das Überfressen schnell krank. Eine wirksame Lösung, um das Pferd daran zu hindern, zu viel Gras zu fressen, ist eine Fressbremse.

Besonders leichtfuttrige Pferde, Robust-Pferderassen und Ponys vertragen ein Zuviel vom frühen, eiweißhaltigen Gras nicht und reagieren mit einem Reheschub. Wer sein Pferd nun nicht bis Ende Juni in der Box oder auf dem Sandpaddock halten will, und wem ein minutiöses Weidemanagement zu kompliziert erscheint, kann es mittels Maulkorb am hemmungslosen Gras-Schlemmen hindern.

Medizinische Gründe für den EasyGrazer® – warum der Maulkorb in jede Stallapotheke gehört

Grundsätzlich gehört ein Pferdemaulkorb in jede Stallapotheke. Denn – ob bei einer Kolik oder nach einer Narkose – mit einem Maulkorb kannst Du Dein Pferd gezielt an der Futteraufnahme hindern. Auch verhindert solch ein Maulkorb, dass das Pferd sich an verletzten Stellen leckt, Verbände abknabbert oder gar frisch genähte Wunden wieder aufbeißt.

Darüber hinaus eignen sich Fressbremsen wie der EasyGrazer® zur Vorbeugung von Sandkoliken. Trägt Dein Pferd nämlich einen Maulkorb, so verhindert diese Konstruktion, dass das Pferd direkt am Boden grast und dabei viel Sand einnimmt. Das ist insbesondere während sehr trockener Wetterperioden ein wichtiges Argument für den Einsatz einer Fressbremse.

Geduld beim Fressen

Das Fressen mit Maulkorb ist für Dein Pferde eine Herausforderung. Es muss geduldig und geschickt sein, damit es an seine verlockende Grasportion gelangt.

Nur mit der Nase herunter ins fette Gras, das funktioniert nämlich nicht. Achtsames und langsames Fressen ist also Pflicht, das Futter eine motivierende Belohnung.

Die eingeschränkte und zeitlich deutlich verlängerte Futteraufnahme ist übrigens durchaus gesund, denn für den Organismus ergibt sich eine optimal angepasste Futterverwertung.

Wenig eingeschränkt

Obwohl ja Nüstern und Maulbereich vom Maulkorb sanft umschlossen werden, ergeben sich beim EasyGrazer® dennoch keine entscheidenden Beeinträchtigungen bei der Atmung oder bei der Wasseraufnahme. Und auch das Sozialverhalten kann fast „normal“ stattfinden. Zwar können sich die Weide-Kumpels nicht uneingeschränkt das Fell kraulen, aber ausgestattet mit der Fressbremse, kann jedes Pferd – vom Dickie bis zum Rehe-gefährdeten Kandidaten gemeinsam mit seinen Freunden das Weideleben genießen.

Übrigens: Auch unter Tierschutzgesichtspunkten ist der Maulkorb als Fressbremse akzeptabel! Der EasyGrazer® ist darüber hinaus nicht nur „akzeptabel“ er ist sogar vom Tierschutz ausgezeichnet.

Auszeichnung vom Tierschutz – EasyGrazer®

Die Veterinärmedizinische Universität in Wien (Fachstelle für Tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz) hat als einzige Fressbremse den EasyGrazer® Neo und den EasyGrazer® Classic  als tierschutzkonform gemäß aktueller Gesetzgebung nach Erstellung eines 11-seitigen Gutachtens befunden. Der EasyGrazer® ist deshalb in seinen beiden Ausführungen mit dem Tierschutzlogo ausgezeichnet.

Pferdefreundlicher EasyGrazer® – warum Kieffer genau diese Fressbremse empfiehlt

Der EasyGrazer® ist die erste und einzige pferdefreundliche Fressbremse, die die Nahrungsaufnahme um zirka 50-70 Prozent (je nach Graswuchs) einschränkt, die Pferde dabei nicht aushungern lässt und somit nicht zu Verhaltensauffälligkeiten oder Magengeschwüren führt. Der EasyGrazer® imitiert somit die natürliche Nahrungsmenge, die ein Pferd in der kargen Natur vorfinden würde. Er dient der Futterregulation, um die Figur in Form zu bringen oder zu halten und ernährungsbedingten (Stoffwechsel-)Erkrankungen vorzubeugen oder diese begleitend zu therapieren.

Die richtige Größe – wann der EasyGrazer® Deinem Pferd perfekt passt

Enorm wichtig ist, dass Du den Maulkorb in der passenden Größe wählst. Er darf nicht zu eng anliegen, damit er nicht scheuert. Zu groß darf er auch nicht sitzen, sonst schlackert er.

Der Korb sollte nach links und rechts baumeln können, aber nicht von oben nach unten.

Für das Grobmaß kannst Du Dir folgende Faustregel merken: Links und rechts solltest Du eine Hand in den Korb um die Pferdenase herum stecken können.

Ausmessen im Detail

Der EasyGrazer® besteht aus drei wesentlichen Querringen. Alle drei Ringe können in vier unterschiedlichen Größen geliefert werden. So hast Du also ganz viele Möglichkeiten die Fressbremse genau für Dein Pferd anzupassen

Der EasyGrazer® sollte locker um die Nüstern liegen – dafür ist der untere Ring mit kleinstem Durchmesser verantwortlich. Die Fressbremse sollte auch nicht auf der Zungenbeinmuskulatur aufliegen hier kommt der mittlerer Ring mit mittlerem Durchmesser ins Spiel. In Höhe der hinteren Backenzähne sitzt der obere Ring des EasyGrazer® mit dem größten Durchmesser. Hier sollten ebenfalls noch eine Faust gut Platz haben. Entsprechend bitte etwa 10 bis 15 cm zu den Maßen für den Umfang hinzuaddieren.

Auf einen Blick:
  • Nüsternumfang + etwa 10 cm = unterer Ring
  • etwa 3 Finger breit darüber + etwa 10 cm = mittlerer Ring
  • etwa 3 Finger breit darüber + etwa 10 – 15 cm = oberer Ring
    (ca. 2-4 cm unter dem Jochbein, je nach Kopflänge)

Drei Fragen an Sabine Georgi, die Erfinderin des EasyGrazer®


Was sind Ihre Empfehlungen an unsere Leser hinsichtlich zum Gebrauch des EasyGrazer®

Der EasyGrazer® muss richtig gut passen und richtig gut angepasst werden. Die Pferde brauchen Platz zum Nüstern blähen, Gähnen und Drohen. Wenn man zwischen zwei Größen schwankt, immer die größere wählen – oder sich beraten lassen.

Der EasyGrazer® ist komplett – bitte kein Halfter oder ähnliches darüber oder darunter anziehen. Keine wulstigen Schafsfellpolster anlegen. Täglich schauen, ob alles in Ordnung ist,

Gegebenenfalls die Position anhand der Schnallen am Kopfstück ab und zu verändern, damit sich die Haut und das Fell immer mal erholen kann – wie gesagt, grundsätzlich gehört kein Equipment ans Pferd, eine Fressbremse ist nicht natürlich für das Pferd sondern ein nötiger Kompromiss, der aber so komfortabel wie möglich sein muss.

Haben Sie einen besonderen Tipp zum Anlegen des EasyGrazer®?

Ich lege immer eine Leckerei in den Boden beim Anlegen, dann steckt mein Pferd den Kopf schon selbst in den EasyGrazer® und ich muss nur noch das Kopfstück in Ruhe über die Ohren legen. Kein Überrumpeln mit dem EasyGrazer®, das Pferd soll den EasyGrazer® kennenlernen und ihn vollkommen akzeptieren. Es muss täglich damit leben… das müssen wir ihm leicht und angenehm machen.

Wo hat selbst der EasyGrazer® seine Grenzen und gibt es Pferde/Ponys bei denen Sie vom Gebrauch abraten?

Ich warne immer davor, dem EasyGrazer® die ganze Arbeit und die Verantwortung zu überlassen. Er ist lediglich ein zunächst anonymes Hilfsmittel somit eine Teillösung für ein Haltungsproblem. Die Pferdesitzerin und der Pferdebesitzer bleiben in der Verantwortung, das Pferd gesund zu erhalten. Oft wird uns der Vorwurf gemacht, dass der EasyGrazer® nach vielen Wochen des täglichen Tragens hier und da doch scheuert. Der EasyGrazer® gehört grundsätzlich nicht ans Pferd, aber wir haben der Not gehorchend unser bestmögliches gegeben, den Tragekomfort für das Pferd immer weiter zu verbessern und ich denke, der EasyGrazer® ist das beste Produkt in dieser Hinsicht. Es ist die Pflicht der Pferdeleute ihr Pferd artgerecht zu halten und täglich abzuwägen, was aktuell das Beste ist. Grundsätzlich ist der EasyGrazer® ausnahmslos für absolut jedes Pferd und auch Esel geeignet.

Das sind die absoluten Stärken des EasyGrazer®
  • Der EasyGrazer® ist die einzige Fressbremse, die die Pferde akzeptieren und bei der sie sich so verhalten, als hätten sie keine Fressbremse an.
  • Die Pferdezähne werden in keiner Weise beschädigt (von Pferdedentisten regelmäßig bestätigt) – es entstehen keinerlei Allergien.
  • Die Pferde akzeptieren den EasyGrazer® sofort – es gibt so gut wie keine Abwehrreaktionen beim Anlegen.
  • Die Pferde nehmen in etwa zwölf Monaten bis zu 100 kg ab.
  • Der EasyGrazer® verursacht so gut wie keine Scheuerstellen – auch bei regelmäßigem Einsatz.
  • Die Pferde hungern nicht, sondern grasen zufrieden, sie grasen physiologisch genau wie die anderen Pferde, nehmen nur deutlich weniger Futter auf.
  • Der EasyGrazer® ist bei Heunetzen jeder Maschengröße und bei Selbst- und Balltränken einsetzbar, im Gegensatz zu den anderen Fressbremsen.
  • Der EasyGrazer® ist sicher, die Pferde können sich nicht durch Hängenbleiben verletzen.
  • Der EasyGrazer® hat eine extrem gute Passform, hier zeichnet sich die 150-jährige Erfahrung meines Herstellers, der Firma Kieffer, auf diesem Gebiet aus. Er passt einfach in vier Größen auf zirka 80 Prozent der Pferde.
  • Der EasyGrazer® hat ein Tierschutzlogo, was sehr beruhigend auf das Gewissen der Pferdebesitzer wirkt, weil Fressbremsen im Allgemeinen nicht wirklich pferdegerecht sind. Der EasyGrazer® kann mit diesem Vorurteil aufräumen und wird meines Erachtens mittelfristig positiv die Entwicklung von Stoffwechselerkrankungen wie EMS oder Hufrehe verändern.
  • Der EasyGrazer® ist in der Regel schnell wieder von jedem zu reparieren, die Ersatznieten sind im Lieferumfang enthalten.

Nun weißt Du, was den EasyGrazer® auszeichnet: Er ist extrem angenehm für das Pferd und leistet einen exzellenten Job bei der Einschränkung der Nahrungsaufnahme. Er ist somit die einzige Fressbremse, die auch für den Dauereinsatz geeignet ist und dabei keine Tierquälerei darstellt. Das wird deutlich, wenn man die Pferde anschaut, die ihn tragen.

Willst Du wissen wie der EasyGrazer®  entstanden ist? Sabine Georgi erzählt Dir die Geschichte.

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